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Armutsbetroffene zur Finanzkrise: Nicht auf unserem Rücken!!
Österreichisches Treffen von Menschen mit Armutserfahrungen. "Genug
da für die Bedürfnisse aller, aber nicht für jedes Einzelnen Gier."
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WEBALBUM zu Veranstaltung "Sichtbar Werden "
Foto zu Veranstaltung "Sichtbar Werden "
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Bundespräsident Fischer: Einbeziehung Betroffener für Armutsbekämpfung wichtig
Österreichweites Treffen "Sichtbar Werden" von Menschen mit Armutserfahrungen.
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zu Treffen "Sichtbar Werden"
Sichtbar werden!
6. bis 8. März in Wien
Im Sinne einer verstärkten Vermeidung und Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung will das Projekt „sichtbar werden!“ Anliegen, Leistungen, Probleme und Notwendigkeiten von selbstorganisierten Betroffenengruppen aufzeigen und Möglichkeiten des Austausches, der Vernetzung und (Weiter-)Entwicklung von Veränderungsstrategien schaffen.
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Sichtbar werden - auf der 7. Armutskonferenz
Mo, 3. März 2008, 14.30 Uhr
BETROFFENEN-VOR!-KONFERENZ
Stigmatisierung und Beschämung aus Betroffenenperspektive
Erfahrungsaustausch und kreative Auseinandersetzung
mit
InterACT, Werkstatt für Theater und Soziokultur, Graz
17.30 Uhr Vernissage „Der Blick von unten“
Eröffnung einer Ausstellungen von Arbeiten, die im Rahmen des Projekts „Armut, Hoffnung, Perspektiven“ in Kooperation der Klasse Kunst und kommunikative Praxis der Universität für angewandte Kunst mit der Armutskonferenz und TeilnehmerInnen am Projekt ‚sichtbar werden’ entstanden.
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Gesamtprogramm 7. Armutskonferenz (+ Anmeldeformular)
Situation Armutsbetroffener verschärft sich
Armutsstatistik erfasst Realitäten unzureichend
(Graz, 25.11.07) Dass sich die Situation Armutsbetroffener
zunehmend verschärft, machten VertreterInnen von Erwerbsarbeitsloseninitiativen,
Straßenzeitungen, AlleinerzieherInnen-Plattformen, Selbsthilfegruppen
von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen und MigrantInnenorganisationen)
auf einer ersten österreichischen Anti-Armuts-Demonstration von Betroffen
am Wochenende in Graz öffentlich deutlich.
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Armutsbetroffener"
SICHTBAR WERDEN III: Sichtbar werden! Sichtbar machen
2007!
Drittes österreichisches Treffen von Selbstorganisationen,
Initiativen und Selbsthilfegruppen.
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zum Treffen in Graz.
Anmeldeformular
...
SICHTBAR WERDEN II: Armutsbetroffene melden sich zu Wort
Zweites österreichisches Treffen von Menschen
mit Armutserfahrungen in Linz. Politik muss Antworten auf konkrete Armutsrealitäten
liefern.
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zum Treffen in Linz. Bilder
„SICHTBAR WERDEN“ I: Wir sind keine Bittsteller,
wir wollen Respekt!
Erstes österreichweites Treffen Armutsbetroffener mit Forderung nach besserer Sozialhilfe und mehr Chancen für Kinder.
(24.04.06). „Wir sind keine Bittsteller,
wir wollen Respekt.“, so die TeilnehmerInnen des ersten österreichweiten
Treffen von Menschen mit Armutserfahrung, das unter dem Titel "Sichtbar Werden"
über das Wochenende in Wien stattfand. Erwerbsarbeitslose, MitarbeiterInnen
von Straßenzeitungen, psychisch Erkrankte, Menschen mit Behinderungen,
Alleinerzieherinnen und MigrantInnen sind drei Tage zusammen gekommen, um
gemeinsam über Strategien gegen Armut zu beraten.
„Sichtbar Werden sollen unsere Alltagserfahrungen. Sichtbar Werden sollen
unser Können und unsere Stärken. Sichtbar werden sollen unsere Forderungen
und Wünsche zur Verbesserung der Lebenssituation.“
In allen Erfahrungsberichten zeigte sich die mangelnde Existenzsicherung
der Sozialhilfe, die österreichweit im Zugang und ihren Leistungen verbessert
werden muss.
Weitere Ergebnisse aus dem Leben von Armutsbetroffenen: Statt Alleinerziehende
mit ihren Kindern ins finanzielle Out zu stellen, besser den Unterhalt an
Bedürfnissen der Kinder orientieren. Um die Chancen der Kinder zu verbessern
wünschen sich alle, die für das finanzielle Überleben auch
am Nachmittag arbeiten müssen, eine kostenlose Nachmittagsbetreuung an
der Schule.
Statt Zugangsbarrieren zum Gesundheitssystem: endlich e-card auch fürSozialhilfebezieherInnen
einführen.
38% aller MigrantInnen arbeiten in Jobs, für die sie überqualifiziert
sind. Die vielen Qualifikationen von Zugewanderten sollen anerkannt und als
Potential genützt
werden.
Hilfesuchende werden von einem Amt zum anderen geschickt. Statt Bürokratiedschungel
wünschen sich alle ein One-Desk Prinzip bei
Sozialleistungen: eine Stelle, wo man Informationen und Hilfestellung bekommt.
Für die Begutachtungen bei Pflegegeld und Invalidität fordern die
Betroffenen kompetente Ärzte oder Fachleute aus anderen Gesundheitsberufen.
Weiters wichtig: Sozialanwaltschaften, die soziale Rechte mit Rechtsmittel
durchsetzen können. Und Freifahrt für Einkommensschwache auf öffentlichen
Verkehrsmitteln.
Die Schwerpunkte der drei Tage lagen auf dem Zugang, Durchsetzung
und Verbesserung von Sozialleistungen, Maßnahmen gegen Diskriminierung
und Ausgrenzung, Bewältigungsstrategien in akuter Armut, die Erfahrungen
an der Schnittstelle Existenzsicherung und Arbeitsmarkt.
Die ARMUTSKONFERENZ initiierte und koordinierte das Treffen, das vom Bundesministerium
für Soziales im Rahmen des europaweiten Treffens „People experiencing
poverty“ unterstützt wurde.
Forderungen zur Verbesserung
der Lebenssituation (pdf)
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